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1. Johannes 1,5-2,2

1. Johannes 1,5-10

Leben im Licht Gottes

5 Die Botschaft, die wir von Jesus Christus empfangen haben und die wir an euch weitergeben, lautet: Gott ist Licht; bei ihm gibt es nicht die geringste Spur von Finsternis. 6 Wenn wir behaupten, mit Gott verbunden zu sein, in Wirklichkeit aber in der Finsternis leben, lügen wir, und unser Verhalten steht im Widerspruch zur Wahrheit[1]. 7 Wenn wir jedoch im Licht leben, so wie Gott im Licht ist, sind wir miteinander verbunden, und das Blut Jesu, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde. 8 Wenn wir behaupten, ohne Sünde zu sein, betrügen wir uns selbst und verschließen uns der Wahrheit. 9 Doch wenn wir unsere Sünden bekennen, erweist Gott sich als treu und gerecht: Er vergibt uns unsere Sünden und reinigt uns von allem Unrecht, ´das wir begangen haben`. 10 Wenn wir behaupten, wir hätten nicht gesündigt, machen wir Gott zum Lügner und geben seinem Wort keinen Raum in unserem Leben.

1. Johannes 2,1-2

Jesus Christus, unser Anwalt

1 Meine lieben Kinder, ich schreibe euch diese Dinge, damit ihr nicht sündigt. Und wenn jemand doch eine Sünde begeht, haben wir einen Anwalt, der beim Vater für uns eintritt: Jesus Christus, den Gerechten. Er, der nie etwas Unrechtes getan hat, 2 ist durch seinen Tod zum Sühneopfer für unsere Sünden geworden[2], und nicht nur für unsere Sünden, sondern für die der ganzen Welt.

[1] = ["Wahrheit" ist in den Schriften des Apostels Johannes mehr als nur die Richtigkeit einer Aussage oder die zutreffende Schilderung eines Sachverhalts. Der Begriff umschreibt das Wesen Gottes und den Charakter seines Handelns. Jesus Christus, der Sohn Gottes, ist die Wahrheit in Person (vergleiche Johannes 14,6), und seine Botschaft, das Evangelium, ist die Botschaft von der Wahrheit]
[2] = [Der Tod von Jesus Christus am Kreuz war ein stellvertretendes Opfer: Als Schuldloser sühnte er die Schuld der Menschen, indem er die Strafe für das von ihnen begangene Unrecht auf sich nahm – eine Stellvertretung, die allen zugute kommt, die an ihn glauben]


Fragen

1. Wir lesen in den Versen einige Beschreibungen von Gott. Wie ist Gott? (V. 5-9) (Verständnisfrage)

2. An wen ist der Text wohl gerichtet? An Gläubige oder an Ungläubige? (V. 7) (Bedeutungsfrage)

3. Was sollen wir tun, wenn wir gesündigt haben? Nimm dir Zeit und überlege, welche Sünden dir einfallen. Bitte Gott um Vergebung! Wie ist Gott, wenn wir ehrlich zu ihm sind? (V. 9) (Anwendungsfrage)